Was du konkret gegen die Inflation und inflationäre Erwartungen tun kannst!

Die Deutschen stöhnen über die hohe Inflation von rund 7-8% im Juni und July 2022. Natürlich birgt die Inflation eine klare Gefahr für alle Haushalte, aber die eigentliche Gefahr liegt in unserer inflationären Erwartungshaltung.

Was ist die inflationäre Erwartungshaltung? Dazu später mehr!

In diesem Artikel erfährst du nicht nur, was du gegen die aktuelle Inflation tun kannst, sondern auch, wie du dich über Jahre gegen die größere Gefahr der inflationären Erwartungshaltung schützt.

2 Möglichkeiten gegen die Inflation!

Die Inflation lag im Juni bei 7,6%, im July bei 7,5% und im August bei 3,9%. Ja, richtig das Leben wir teurer. Das ist nichts Neues und daran kannst du im Kern nur 2 Dinge ändern.

Option 1: Systematisches Investieren

Die erste Option ist es langfristig zu investieren. In meinem Artikel „Meine 3 Investitionsstrategien gegen die Inflation“ beschreibe ich ausführlich, wie ich investieren würde. 👉 Den ganzen Artikel findest du hier in voller Länge. 

Die Strategie in Kürze:

Übrigens, wenn du mehr über meine Investitionsstrategie meines risikoreichen Teils meines Vermögens verfahren willst, dann schaue dir gerne meinen Artikel „Vermögensaufbau mit 30: Wie ich mein Vermögen von 2022 bis 2027 aufbaue“ an. 

Option 2: Systematisches Sparen

Die zweite Option ist es systematisch zu sparen. Systematisches Sparen bedeutet, dass du bei deinen ständigen wiederkehrenden Ausgaben sparst. Die steigenden Strompreise sind ein Beispiel für verkehrende Ausgaben, wo du systematisch sparen kannst. Wie? Beim Strom hast hast du beispielsweise 2 gute Möglichkeiten:

  1. Ein Vergleichsportal wie Stromauskunft.de oder Check24.
  2. Ein Tarifaufpasser wie Wechselpilot.

Weitere Infos bekommst du in den dazugehörenden Blogbeiträgen:

Ähnliche Konzepte gibt es für fast alle wiederkehrenden Ausgaben, du musst sie lediglich kennen. Wenn du Lust hast, kannst du dazu gerne mein Quiz starten und bekommst passende Tipps. 

Die größere Gefahr: Die inflationäre Erwartungshaltung

Die größere Gefahr sehe ich tatsächlich eher in der allgemeinen inflationären Erwartungshaltung als in der Inflation selbst. Social Media (Instagram und co.) sowie die Nachrichten mit ihrer Inflationsangst geben uns immer mehr das Gefühl, dass es uns im Vergleich schlechter geht als früher und die Inflation absolut nicht normal ist.  

Unsere Erwartungshaltung, was wir haben müssen, damit wir ein gutes Leben führen können, hat sich in den letzten Jahren durch Instagram und die Medien mindestens verzehnfacht. 

Nicht nur im wirtschaftlichen Bereich, sondern auch im Sozialen müssen wir gerade jetzt auf die richtigen Fakten und Ereignisse schauen. 

Wir können nicht durchgehend davon ausgehen, dass die Wirtschaft immer wächst. Genauso wenig können wir damit rechen, dass Aktienkurse durchgehend steigen oder, dass wir immer mehr Geld, Konsumgüter und Reichtum haben werden bzw. dies haben müssen. 

Deswegen gibt es jetzt hier 3 Statistiken, warum du dir als Deutsche(r) trotz Inflation keine Sorgen machen musst und mit dem, was du hast, sehr zufrieden sein kannst!

Ich hoffe, dass du danach deine Erwartungshaltung änderst und erkennst, dass die Inflation ein natürlicher Bestandteil des Wirtschaftskreislaufes ist und wir nicht in Panik verfallen müssen, sondern lediglich unsere Erwartungshaltung etwas anpassen sollten.

Den richtigen Anker finden: 3 Statistiken gegen die Inflationsangst

1. Seit 1950 ist das Einkommen der Deutschen um 240% gestiegen

Die Entwicklung der durchschnittlichen Bruttoverdienste in Deutschland von 1991 bis 2021 zeigt ein deutliches Bild unseres Wohlstandes. In 1991 lag das durchschnittliche Bruttoeinkommen bei 1.832€. In 2021 lag das durchschnittliche Bruttoeinkommen bei 4.100€. Unser Einkommen hat sich in den letzten 30 Jahren mehr als verdoppelt – wir haben wesentlich mehr Wohlstand (auch Inflation adjusted)!

Einen gesamten Überblick findest du beim statistischen Bundesamt.

2. Europaweit ist Deutschland eine der Nationen mit der niedrigsten Inflation

Die EU hatte eine durchschnittliche Inflation von 9,6%. Deutschland steht hier am unteren Ende der Inflationsraten. Du könntest jetzt in Estland, Litauen, Lettland oder Tschechien leben und würdest hier die Inflation deutlich stärker spüren. 

Weltweit gibt es sogar einige Länder wie die Türkei (mit über 70% Inflation) und Argentinien (über 60% Infaltion), welche ein ganz anderes Niveau erreicht haben.

Fakt ist, dass wir mit unserer „hohen Inflation“ am unteren Ende im Vergleich liegen.

Die Inflation war 1980 höher als heute

Oft vergessen wir, dass es bereits einige Zeiten mit einer höheren Inflation gab. In den 90zigern und 60zigern lag die Inflation auf einen höheren Niveau als heute. 

Die Inflation gehört zum Kreislauf der Wirtschaft mit dazu und die Menschen hatten gerade in den 90zigern und 60zigern auch ein gutes Leben!

Was kannst du gegen deine inflationäre Erwartungshaltung tun?

Setzen wir die aktuelle Inflation wieder in den richtigen Kontext der letzten 50 Jahre, dann müssen wir uns gar keine Sorgen machen und können wie in den 90zigern entspannt gute Musik hören. 

Die Inflation ist ein natürlicher Bestandteil des Wirtschaftskreislaufes und wir müssen nicht in Panik verfallen, sondern lediglich unsere Erwartungshaltung etwas anpassen. Stelle dir dazu einfach ein paar leichte Fragen: 

  • Ist dein Einkommen höher als vor 5-10 Jahren?
  • Glaubst du, dass du in Deutschland einen höheren Lebensstandard im Vergleich zu anderen Ländern hast?
  • Weißt du, dass es Zeiten mit höheren Inflationsraten gab und die Menschen in dieser Zeit ebenfalls gut gelebt haben?
Wenn du den Artikel vollständig gelesen hast, dann wirst du alle Fragen mit ja beantworten und kannst entspannt auf die Inflation schauen, denn im Vergleich zu den letzten Jahren und vielen anderen Nationen geht es uns extrem gut.
 
Hinweis: Die Artikel ist im Rahmen der Blogparade des finanzblog awards 2022 entstanden. Falls du noch nicht deine Stimme für meinen Blog abgegen hast, dann kannst du dies gerne bis zum 22.08.2022 hier tun

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